Markentreibstoff

“Corporate Blog? Das ist doch viel zu teuer!”

9 Kommentare

Danke für diesen Gastartikel an Vladimir Kusnezow

“Du brauchst einen Blog.”

Das waren erst neulich meine Worte, als ich einen Unternehmer im Tiefbau zu seiner Internetpräsenz beraten habe. Aber ein Tiefbauunternehmen, das bloggt? Warum? Wer soll sich das durchlesen? Das sind doch nur unnötige Kosten.

So war die erste Reaktion. Ich bezweifle stark, dass deine gerade anders ist. Zu Unrecht, und das habe ich auch dem Unternehmer gesagt. Ein Blog ist heutzutage für jedes Unternehmen Pflicht. Ein Corporate Blog bringt so viele Vorteile mit sich, darauf kannst du einfach nicht verzichten. Es wären unnötige Kosten, wenn du keinen Blog als Unternehmen führst!

In diesem Artikel möchte ich dich in das Bloggen einführen und dir zeigen:

  1. Warum du als Unternehmen bloggen musst
  2. Welche Vorteile ein Corporate Blog mit sich bringt
  3. Welche Ziele du mit einem Corporate Blog erreichen kannst
  4. Wie du als Unternehmen bloggen musst
  5. Und wie du am besten startest

Und ganz unter uns: Wenn dein Unternehmen immer noch keinen Blog führt, dann verpasst du einen unglaublich wichtigen Kommunikationskanal!

Warum dein Unternehmen bloggen muss

Wenn du dir die allgemeine Meinung zu Corporate Blogs anschaust, wirst du vor allem eines oft lesen: langweilig!

Und zugegeben die Meinung ist nicht unberechtigt, denn leider haben die meisten Unternehmen einen vollkommen falschen Ansatz, wenn es ans Bloggen geht.

Sie behandeln den Blog als einen komplett separaten Kommunikationskanal. Fernab von Social Media oder dem Unternehmen. Als wäre der Blog ein Geheimnis, das man erst auf einer Schatzinsel ausgraben muss.

Wie kommt diese Situation zustande?

Ganz einfach erklärt. Die Großen machen es vor, alle anderen machen es nach. Das passiert bei Unternehmen leider viel zu oft.

Nun gut, du bist nicht hierhergekommen, um zu lesen, wie man es nicht macht. Du willst wissen, wie man es macht und warum man es macht.

Ein Blog kann eine Marke erschaffen und eine Marke verbreiten

Wenn dein Unternehmen noch jung und frisch ist, solltest du deine Konzentration, neben Kundenakquise, auf den Aufbau deiner Marke legen.

Ein Blog gehört zu den besten Kanälen, um das zu erreichen. Ein Blog kann sowohl aus einer Person eine Marke schaffen, als auch aus einem Unternehmen. Personal Branding und Corporate Branding unterscheiden sich teilweise gravierend.

Wenn du Einzelunternehmer bist, solltest du besser auf eine Personal Brand setzten. Setze dich selbst als Person, als Mensch in den Vordergrund und lasse dich selbst zur Marke werden. Matthias ist einer der wenigen, der den schmalen Grat zwischen Personal- und Corporate Branding beherrscht.

Ich rate dir aber dringend davon ab. Die Gefahr, als arroganter Unternehmer dazustehen, ist sehr hoch. Am Ende kann dich auch ein Shitstorm erwarten, wenn du es falsch handhabst, und deine Marke ist Geschichte.

Also:

Einzelunternehmer und eine Person -> Personal Branding
Größeres Unternehmen und mehrere Personen -> Corporate Branding

Wenn du deinen Blog als primären Marketingkanal einsetzt, wird deine Marke schneller wachsen, als auf irgendeinem anderen kostenlosen Kanal.

Welche Vorteile hat ein Corporate Blog

Ein Blog bringt vielerlei Vorteile mit sich. Er kann eine wahre Bereicherung für deinen Internetauftritt sein.

Mit dem Blog schaffst du es in die Top 10 der Suchmaschinenergebnisse

Eines der wichtigsten Werkzeuge im Internet für Unternehmen und für Marken ist die Suchmaschine. Mit der richtigen Suchmaschinenoptimierung und Markenstrategie erhält dein Unternehmen Kunden und Interessen.

Dein Unternehmen kann aber nicht von Suchmaschinen profitieren, wenn es dort nur schlecht vertreten ist. Eine kleine Webseite mit 4-5 Sätzen zu deinem Unternehmen wird dich nicht mal auf die erste Seite zu deinem Firmennamen bringen.

Google braucht Content. Gute und qualitativ hochwertige Inhalte muss deine Webseite liefern, um weit oben in den Suchmaschinenergebnissen mitzumischen. Das kannst du mit einem Blog sehr gut schaffen.

Ein Blog erfordert, dass du regelmäßig für deine Leser schreibst. Du musst immer wieder neue Inhalte liefern, um deine Leser am Ball zu halten und damit dein Blog immer weiter wächst. (Der gleichzeitig deine Marke ist)

Hochwertige Inhalte bringen deine Webseite immer weiter an die Spitze der Suchmaschinenergebnisse. Damit hättest du 2 Fliegen mit einer Klatsche geschlagen.

Dein Blog besteht für immer, soziale Netzwerke nicht

Erinnerst du dich an StudiVZ, der Gesichterparty, oder MySpace? Alles soziale Netzwerke, die heute nicht mehr existieren. Auf sozialen Netzwerken bist du zu 100 % abhängig. Wie ein Junkie von der Spritze. Nein wirklich, da gibt es kaum einen Unterschied.

Ebenso wie der Junkie von seinen Drogen bist du von Social Media zu 100 % abhängig. Facebook kann seine Reichweite senken, und du kannst nichts dagegen machen. Der Dealer kann seine Preise erhöhen, und der Junkie kann nichts machen. Der Dealer kann bestimmte Drogen nicht mehr verkaufen, Facebook kann dir bestimmte Inhalte löschen.

Auf Facebook bist du abhängig von Mark Zuckerberg

Du unterscheidest dich vom Junkie, indem du noch deine Richtung ändern kannst. Du musst nicht komplett die Social-Media-Kanäle vernachlässigen. Du musst nur deinen Fokus ändern, und dieser muss auf deinem Blog liegen.

Nicht der Blog muss sich um die Social-Media-Kanäle drehen, die Social-Media-Kanäle müssen sich um den Blog drehen!

Mit dem Blog bist du zu 99 % unabhängig (1 %, wenn der Server spinnt). Du bestimmst deine Inhalte. Du bestimmst deine Reichweite, und niemand kann dir deinen Blog wegnehmen. Du hast mit deinem Blog außerdem viel mehr Möglichkeiten.

Welche Ziele kannst du mit einem Corporate Blog erreichen

Wir haben schon darüber gesprochen, dass dein Blog deine Marke erschaffen und steigern kann. Aber das war noch lange nicht alles, was du mit einem Blog erreichen kannst.

Ein Blog kann dein Image steigern

Dein Blog kann auch extrem stark dein Image beeinflussen. Positiv UND negativ. Sei also ein guter und gütiger Blogger. Du musst gar nicht viel beachten. Das meiste, was du wissen musst, um es mit deinen Lesern nicht zu vermasseln, findest du in diesem Blog.

Kundenservice ist hier der Schlüssel. Sei immer zuvorkommend und freundlich zu deinen Lesern. Bevor du etwas von ihnen erwarten kannst, musst du erstmal geben. Reziprozität kommt gerade bei Blogs sehr oft und häufig vor. Das heißt für dich: erst geben, dann nehmen.

Ein Blog kann deine Positionierung verbessern

Bloggen kann auch sehr stark an deiner Positionierung schrauben. Wo positionierst du dich und dein Unternehmen? Ein Blog nimmt hier sehr großen Einfluss. Je professioneller du deinen Blog handelst, desto professioneller strahlst du auf deine Leser aus.

Positionierung kann in einigen Branchen unheimlich wichtig sein. Vor allem in der politisch-wirtschaftlichen Branche. Mit einem Blog kannst du nicht nur deine Position darstellen, sondern auch vertreten und erklären. Mit dem Wissen, das du teilst, und qualitativen Inhalten nimmst du automatisch die Rolle eines Experten ein.

Ein Blog kann den Absatz erhöhen

“Ein Blog verursacht nur unnötige Kosten!” – damit liegst du einfach falsch. Ein guter Blog sorgt für regelmäßige Interessenten, Käufer und damit Absatz.

Ein Corporate Blog kann für Umsatz sorgen

Gutes Bloggen sorgt automatisch für Interessenten. Du musst sie nur noch einsammeln. Wie?

Frag sie nach ihren E-Mail-Adressen. Die E-Mail-Adresse ist einer der besten Leads, die du haben kannst. Über die E-Mail-Adresse kannst du deinen Leser direkt ansteuern und dein Angebot unterbreiten. Findet er deinen Blog und dein Auftreten gut, musst du ihn nur noch beim Verkaufen überzeugen. Das überlasse ich aber besser mal dir! 😉

Ein Blog kann sehr wohl die Kosten decken. Sonst gäbe es nicht Menschen, die nur durch Bloggen leben können.

Feedback

Du planst ein neues Produkt? Willst einen neuen Servicekanal einführen oder einfach nur wissen, wie das aktuelle Produkt ankommt? Dann kann ich dir eines verraten:

Es gibt kaum einen besseren Kanal, um nach Feedback zu fragen.

In deinem Blog sammelst du E-Mail-Adressen von Interessenten und Lesern. Diese kannst du für Umfragen nutzen, um deine Produkte zu verbessern oder neue Produkte einzuführen. Es gibt keinen besseren Feedbackweg als E-Mail.

Das ist das Schlafzimmer deines Lesers, und er kann sich alle Zeit nehmen, die er braucht. Kein schneller Blick in der Facebook-Timeline und keine nervige Telefonumfrage.

Viele große Unternehmen kreieren sogar Produkte nur anhand des Feedbacks ihrer E-Mail-Abonnenten. Und diese Produkte sind dann wahre Verkaufsschlager!

Service

Dein Blog kann auch ein Servicekanal sein. Ein verdammt guter sogar. Und damit hast du sogar etwas Image und Positionierung mit drin. Biete Serviceleistungen wie einen Chat oder schnellen E-Mail-Support an!

Das kannst du auch sehr gut mit Social Media verknüpfen. Telekom hilft ist dafür das beste Beispiel. Das ist ein Servicekanal, der dir bei deinen Problemen und Fragen zur Telekom sofort Hilfe leistet. Das sorgt für einen sehr guten Imagepush.

Wie du als Unternehmen bloggen musst

Okey, zu Anfang haben wir gesagt, dass viele Corporate Blogs unheimlich langweilig sind. Du könntest sie deinen Kindern vorlesen und sie würden schneller einschlafen als von ihrer Gute-Nacht-Geschichte.

Was musst du also tun, damit das deinem Blog nicht passiert?

Gehen wir doch einfach mal die Gründe an, warum Corporate Blogs eigentlich so langweilig sind:

Zu wenig Inhalte

Ein Blog ist kein Freibrief für 100 Wörter Statements, die einmal im Monat erscheinen. Damit kommst du nicht einmal auf Twitter sehr weit.

Du brauchst Inhalte. Regelmäßige Inhalte. Und für ein Unternehmen heißen regelmäßige Inhalte mindestens 1x die Woche einen Artikel. Klingt viel? Es geht. Selbst ich als Personal Brand bin bereits bei 2 Artikeln die Woche und ab September kommt noch 1x die Woche ein Podcast dazu.

Und ich bin nur eine Person. Kein Unternehmen. Ich habe kein Team hinter mir und mache alles selbst. Dann wirst du es mit deinem Unternehmen doch sicherlich auch schaffen. 😉

Schlechte Artikel

Da wären wir wieder bei den 100-Wörter-Artikeln. Ein guter Artikel hat Konsistenz und bietet Mehrwert für den Leser. Ein guter Artikel hilft dem Leser bei einem Problem und gibt ihm eine Lösung. Er hat eine Struktur und erzählt eine Geschichte.

Vergiss niemals Geschichten in deinen Artikeln, sonst bist du ganz schnell wieder bei den langweiligen Unternehmensblogs. Ein wenig Storytelling gehört in jeden Artikel. Für viele macht erst das einen Artikel spannend und interessant. Guter Einsatz von Storytelling kann deine Verweildauer bemerkenswert erhöhen und die Interaktion steigern.

Setze dir bei deinen Artikeln immer Ziele. Ziel Nummer 1 sollte sein, dass dein Artikel zwischen 1000 und 1500 Wörter hat. Ziel Nummer 2 ist das Versprechen in deiner Überschrift. Mach in deiner Überschrift deinem Leser ein Versprechen und fang dann erst an zu schreiben. So gehst du sicher, dass du das Versprechen auch erfüllst.

Einen guten Anhaltspunkt findest du in diesem Artikel.

Kein Redaktionsplan

Ein Redaktionsplan ist Pflicht für ein Unternehmen. Du bist professionell, also verhalte dich auch so. Einen Redaktionsplan zu erstellen, ist nicht schwer und erfordert nicht viel Zeit.

Er hilft dir aber im gesamten Verlauf deines Blogs! Er erspart dir unheimlich viel Stress und erinnert dich immer an deine Ziele. Du hast damit einen genauen Plan und eine feste Richtung, wohin es mit deinem Blog geht.

So kann dich kaum noch etwas aus der Ruhe bringen. Natürlich kannst du auch bei besonderen Ereignissen außerhalb des Redaktionsplans schreiben, aber grundsätzlich solltest du dich immer an ihn halten.

Separiert von anderen Kommunikationskanälen

Ein Blog ist dein Hauptkommunikationskanal. Nein, das ist nicht Facebook (außer du bist der Gründer von Facebook, in dem Fall „Hi Mr. Zuckerberg!“). Es ist nicht Twitter und auch kein anderer Social-Media-Kanal.

Erst kommt dein Blog, dann deine sozialen Netzwerke. Über deinen Blog müssen sich deine Social-Media-Kanäle erst definieren.

Dein Blog ist dein wichtigster Kanal

Ich habe Geschichten gehört, wo das Blogger-Team und das Social-Media-Team in komplett anderen Etagen arbeiten. Und ich kann es immer noch nicht fassen. Es ist immer noch schwachsinnig, dass sogenannte “Social-Media-Teams” zusammengestellt werden.

So etwas gibt es nicht. Es ist ein Kommunikationsteam und dazu gehören Blogger, PR, und Social-Media-Leute! Alle sind Bestandteil der Kommunikation, und alle müssen wie eine Einheit funktionieren. Ihr arbeitet für ein Unternehmen und nicht für 13.

Unpersönliche Artikel

Ein guter Artikel hat Persönlichkeit. Er spricht den Leser ganz genau an und hat Empathie. Hier spielt Storytelling eine ganz wichtige Rolle.

Peppe deine Artikel mit einer kleinen Geschichte aus dem Unternehmen auf. Oder noch besser eine Story eines Kunden! Es gibt keinen besseren und persönlicheren Social Proof als die Meinung eines Kunden.

Wer kann schon deine Kunden besser ansprechen und persönlicher sein als deine Kunden?

Wie du am besten jetzt startest

Also lies diesen Artikel und sorg in deinem Unternehmen für einen Blog. Hier noch ein paar Tipps, die du beachten solltest.

  • Ein Blog muss zu deiner gesamten Marketing-Strategie passen. Also baue entweder deinen Blog in die Marketing-Strategie ein, oder baue deine Marketing-Strategie um!
  • Setze dir genaue Ziele für deinen Blog. Soll das Image gestärkt werden? Absatz gesteigert? Positionierung gefestigt? In welchem Maße und wie willst du es messen?
  • Bevor der Blog an den Start geht, müssen alle Zielsetzungsfragen beantwortet sein.
  • Wie verbreitest du den Blog? Hast du eine Reichweite in den sozialen Medien, die groß genug ist? Oder musst du dir Influencer suchen, die dich promoten? Wer sind diese Influencer?
  • Steht dein Redaktionsplan für die nächsten 3 Monate? Stimmt er mit dem Social-Media-Redaktionsplan überein?
  • Haben dein Team oder du genug Erfahrung im Bloggen? Oder braucht ihr noch Übung oder Schulungen?
  • Welche Marketing-Strategie ist für den Blogstart geplant? Virale Verbreitung? Marketingmaßnahmen? Aktionen?

“Och, das ist nur ein Blog” war einmal. Blogs gehören heutzutage zur festen Marketing-Strategie. Ohne einen Blog gehörst du mit deinem Unternehmen aus digitaler Sicht zum alten Eisen!

Hast du noch Fragen oder brauchst Tipps? Dann ab damit in die Kommentare. Matthias und ich können dir sicherlich helfen! 🙂

Vladimir

 

Autor: Blogger Vladimir KusnezowMehr über Vladimir Kusnezow

Vladimir Kusnezow hat mit 15 Jahren angefangen, mit Blogs und Online-Marketing zu experimentieren. Zahlreiche Blogs und Internetseiten sind auf seinem Weg draufgegangen. Seit diesem Jahr hilft er Bloggern und angehenden Bloggern, ihren Weg zu finden und das nächste Level zu erreichen. Neben Coachings bietet er eine Plattform mit Kursen rund um Online-Marketing an.

 

Bilder: kaboompics.com

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9 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Vladimir!
    Vielen Dank für die Tipps!
    Eine Frage habe ich noch: sollte deiner Meinung nach ein Blog Bestandteil der Unternehmenshomepage sein, oder auf einer eigenen Seite laufen?
    Viele Grüße
    Stephan

    Antworten
    • Hey Stephan,

      Der Blog sollte Bestandteil der Homepage sein, damit schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe.
      Zum einen kann es deiner gesamten Homepage einen SEO-Boost geben, und du musst nicht 2 verschiedene “Projekte” betreuen. Der Blog sollte als Unterverzeichnis angelegt werden, also http://meinedomain.de/blog und nicht als Subdomain. Google würde eine Subdomain als eine eigenständige Domain sehen und damit wären SEO-technisch einiges verloren.

      Viele Grüße
      Vladimir

      Antworten
      • Hallo Stephan,
        Ich würde auch erst einmal den Blog auf der Unternehmensseite führen. Er sollte auch gut sichtbar sein und nicht irgendwo im Menu versteckt. Schließlich steckt hier ein ganz wichtiger Mehrwert, der deine Besucher auf der Seite hält und zum wieder kommen einlädt. Ich habe meine Dienstleistungen auf meiner Seite ziemlich gut versteckt. Das reicht aber aus, um genug Anfragen zu generieren, weil ich im Blog zeigen kann, was ich drauf habe. Wenn du gleichzeitig aber auch einen Shop betreiben willst, wird es kompliziert. Das kann funktionieren, zum Beispiel bei einem Modedesigner, der seine Mode verkauft und über die Entwürfe und Trends dazu bloggt. In dem Fall ergänzen sich Blog und Shop thematisch sehr gut. In der Regel braucht es aber klare Schwerpunkte, ob die Seite Produkte verkauft (Shop) oder Informationen anbietet (Blog). Beides gleichwertig zu schaffen, ist kaum möglich.
        Es gibt übrigens viele Blogger, die Ihre (in dem Fall meist Info-) Produkte ganz bewusst komplett vom Blog trennen, um nicht als Verkäufer dazustehen. Über den Blog und die Mailing-Liste gibt es dann immer wieder Verkaufsaktionen, in denen aber auch sehr viel Wissen vermittelt wird. Für die, die es genau wissen wollen, gibt es dann den Link zur Landing-Page des Produkts als Kaufempfehlung. Diese Strategie funktioniert also durchaus auch. Es kommt in erster Linie darauf an, welche Schwerpunkte du setzen willst.
        Ich hoffe, diese Antwort hat dir geholfen und dich nicht noch mehr verwirrt 😉
        Liebe Grüße,
        Matthias

        Antworten
  • Hey! Ich wollte nur mal Mitteilen, dass ich diese Seite einfach liebe. Sie bietet mehr nützliche Infos und vor allem einfacher und angenehmer erklärt, als so manche Webseite von kostenpflichtigen Marketing-Seiten. Macht bitte weiter so und ich freue mich auf kommende Artikel. Big THX!

    Antworten
    • Guten Morgen Sven!
      Danke! Ein größeres Kompliment hättest du mit nicht machen können, als Sonntag früh um halb 8 mir so einen tollen Kommentar zu schreiben! 😉 Dafür bleibe ich gerne weiter am Ball!
      Liebe Grüße,
      Matthias

      Antworten
  • Gutes Timing, ich hatte gerade Vorgestern eine Anfrage eines befreundeten Unternehmers zu dem Thema Blog als Marketingkanal. Und im Gespräch haben wir über die wesentlichen Punkte dieses Artikels gesprochen. Werde ihm gleich diesen Artikel empfehlen. Besonders über das Thema “zielgruppenspezifisch” und “Persönlichkeit” haben wir viel gesprochen. Hier würde mich eure Meinung interessieren, in wie weit bei einem Unternehmen mit mehreren Geschäftsführern und Mitarbeitern der Autor (Gründer und Geschäftsführer) sein eigene Persönlichkeit einbringen sollte oder lieber die “Unternehmenspersönlichkeit” in den Vordergrund gestellt werden sollte.
    Viele Grüße,
    Tobias

    Antworten
    • Guten Morgen Tobias!
      Gute Frage. Lass mich die Gegenfrage stellen: Hat dein Unternehmen eine Persönlichkeit?
      Für die allermeisten Unternehmen ist de Antwort darauf ein klares Nein. Unternehmen sind in der Regel ein Inbegriff der Angepasstheit und Neutralität. Wenn du statt eines Blogs ein Nachrichtenportal betreiben willst, ist es OK, unpersönlich zu sein, um den Eindruck einer neutralen Berichterstattung zu erzeugen.
      Ein Blog ist jedoch ein soziales Medium, in dem es um Meinungen und Austausch geht. Du möchtest einen persönlichen Bezug zu deinen Lesern aufbauen und zeigen, wie dein Unternehmen den Trends der Branche gegenüber steht, was du erreichen willst und wie du deinen Kunden weiterhelfen kannst. Hier kannst du zeigen, dass du dich als Geschäftsführer um diese Belange persönlich kümmerst und sie dir ein besonderes Anliegen sind. Das ist die einfachste und authentischste Lösung für deine Frage.
      Viel Erfolg!
      Matthias

      Antworten
    • Hey Tobias,

      Im Grunde genommen hat Matthias schon das meiste gesagt.Ich würde es aber auch noch an der Marketing bzw. Content Marketing Strategie festlegen. Es kommt also auch darauf an, was du mit dem Blog erreichen willst. Wenn der Geschäftsführer z.B. schreibt (vorausgesetzt er schreibt gut) kann es persönlicher Wirken und eine engere Beziehung zum Leser aufbauen.

      Viele Grüße
      Vladimir

      Antworten

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