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Diese Geschäftsmodelle wird es in 5 Jahren nicht mehr geben – so bleibst du oben auf

Wird es dein Geschäft in fünf Jahren noch geben? Diese Frage betrifft nicht nur Angestellte. Als Selbständiger und Unternehmer bist du erst recht gefragt, kreative Lösungen auf den digitalen Wandel zu finden. 

Die Welt verändert sich gerade in einer unglaublichen Geschwindigkeit:

  • Neue Technologien wie künstliche Intelligenz, 3D-Druck und die Vernetzung von Maschinen drängen in sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche.
  • Die Vernetzung der Welt bringt globalen Wettbewerb in Branchen, die vor kurzem noch rein lokal gearbeitet haben.
  • In Kombination entstehen laufend neue disruptive Geschäftsmodelle, die etablierte Märkte komplett umkrempeln. Und die dazu beitragen, dass ein paar wenige Konzerne immer dominanter werden.

Große Herausforderungen für kleine Unternehmen.

Doch was kannst du tun, um mit deinem Business in diesem herausfordernden Umfeld obenauf zu bleiben?

Welche Branchen sind von Digitalisierung und disruptiven Geschäftsmodellen betroffen?

Einige paar Branchen werden und wurden so stark vom digitalen Wandel gebeutelt, dass sie regelmäßig in den Schlagzeilen langen: Die Verlagsbranche, der Einzelhandel oder die Taxi-Gesellschaften sind solche Beispiele.  

Aber letztendlich macht der digitale Wandel vor niemandem halt. Meine eigene – die Kreativbranche – ist da nur ein Beispiel von vielen:

Globaler Wettbewerb unter Kreativen

Du brauchst ein tolles Logo für dein Unternehmen? Dazu musst du nicht zu einem teuren Kreativen wie mir gehen, der sich mit einem hochtrabenden Titel wie „Markenentwickler und Designer“ schmückt. Mach doch einfach eine Ausschreibung auf einer der zahllosen Crowdsourcing-Plattformen für Design:

Für wenige 100 Euro stürzen sich Designer aus aller Welt auf deinen Auftrag und liefern dir Dutzende von Designs für lau. Nur der von dir ausgewählte Sieger kann sich über eine Prämie freuen, alle anderen gehen leer aus. 

Man kann sich darüber streiten, ob das ein faires Geschäftsmodell ist. Auf jeden Fall sorgt es für einen enormen Preisdruck von unten.

Roboter, die alles können

Künstlerische und kreative Arbeiten sind zumindest vorerst noch in menschlicher Hand. Doch viele andere Arbeiten werden Roboter in Zukunft weit besser erledigen können. Die industrielle Revolution ist zwar schon über 100 Jahre her. Doch dank der Digitalisierung wird sie ganz neue Dimensionen erreichen:

  • In der Logistik-Branche werden in wenigen Jahren kaum noch menschliche Mitarbeiter gebraucht werden. Selbstfahrende Fahrzeuge, Kräne und Schiffe werden vollautomatisch Waren von A nach B bewegen. Der Warenfluss wird auf die Sekunde genau getaktet sein. Zoll, Steuer und Überwachung der Warenqualität werden vom Computer abgewickelt. Und selbst die Lieferung zur Haustür könnte am Ende eine Drohne erledigen.
  • In der Bau-Branche werden ganze Häuser aus dem 3D-Drucker kommen. Bauzeiten werden sich von Monaten auf Tage reduzieren. Und auch die Kosten werden entsprechend sinken. Immerhin besteht so noch Hoffnung für den Berliner Flughafen …
  • Und selbst der erfahrene Chirurg wird in einigen Jahren nur noch den Roboter überwachen müssen, der die hochkomplexe Herzoperation vollautomatisch und mit maximaler Präzision durchführt. „Kunstfehler“ dürften damit der Vergangenheit angehören.

Unschlagbare künstliche Intelligenz

Als 1996 der IBM-Computer „Deep Blue“ den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow besiegte, galt das als Sensation. Heute ersetzen Computer den Menschen bereits in Bereichen, die bis vor kurzem noch nicht vorstellbar erschienen. Und weitere Branchen werden folgen:

  • Digitale Assistenten gehören seit Jahren zu unserem Alltag: Egal ob Siri, Alexa oder einer von zahllosen Chatbots auf unzähligen Websites. Es ist völlig normal, dass Computer unsere Sprache analysieren und die richtigen Antworten für uns raus suchen. Es wird nicht mehr lange dauern, bis sie kaum noch von einem echten Menschen zu unterscheiden sind. Selbst die Stimme des Computers wird in Zukunft nicht mehr von einer menschlichen Stimme zu unterscheiden sein (hör dir dazu diese Demonstration auf YouTube an).
  • Es gibt bereits Dolmetscher-Apps, die als Simultan-Übersetzer in verschiedene Sprachen einen erstaunlich guten Job machen. Noch eignen sie sich nur für einfache Gespräche, um sich etwa als Tourist in einem fremden Land zurecht zu finden. Es ist jedoch abzusehen, dass diese Systeme bald so gut sein werden, dass sie menschlichen Übersetzern und Dolmetschern ernsthafte Konkurrenz machen werden.
  • Auch komplexe Dienstleistungen wie Steuerberatung, Rechtsberatung und Finanzberatung werden Computer in naher Zukunft übernehmen. Den Anfang werden Standard-Fälle machen, die für viele Anbieter das Brot-und-Butter-Geschäft sind.

Und es wird nicht bei einfachen Arbeiten bleiben: mit ihrer Fähigkeit, gigantische Datensätze in Sekundenbruchteilen verarbeiten zu können, wird künstliche Intelligenz selbst in den komplexesten Bereichen bessere Antworten und Strategien entwickeln können, als der Mensch.

Viele antworten an dieser Stelle, dass der Mensch ja immer noch gebraucht wird, um die Ergebnisse zu bewerten. Doch ist das so? Wenn Milliarden von Datensätzen und Szenarien vom Computer ausgewertet wurden, um das Ergebnis zu berechnen – wie will der Mensch das noch nachvollziehen und beurteilen können?

Was bedeutet der digitale Wandel für dein Geschäft?

Wo bleibt der Mensch, wenn alle Arbeiten entweder völlig digital oder zumindest unsichtbar am anderen Ende der Welt verrichtet werden? Und was wird aus deinem Geschäft?

Manche der genannten Szenarien sind noch Zukunftsmusik sind. Doch wissen wir aus Erfahrung, wohin Automatisierung und Digitalisierung führen: in einen zunehmenden Preisdruck von unten.

Durch abnehmende Hürden für den Markteintritt, digitale Prozesse und das Outsourcing von Arbeit in Billiglohnländer gibt immer jemanden, der deine Arbeit billiger anbieten kann. Und je mehr digitale Helfer dabei eingesetzt werden, desto mehr geraten Selbständige und etablierte Unternehmen hierzulande unter Druck. Natürlich kannst du in diesem Rennen mithalten, indem du selbst immer mehr Prozesse digitalisiert. Eines muss dir dabei jedoch klar sein:

Im Rennen um den günstigsten Preis gibt es nur Verlierer. 

Macht es nicht mehr Sinn, ein Rennen in die andere Richtung zu beginnen? Ein Rennen an die Spitze.

Wenn die meisten sich nach unten orientieren und dem günstigsten Preis nachlaufen, wird nach oben hin umso mehr Platz für einen Wettlauf nach dem höchsten Wert. Und im Gegensatz zum schädlichen Preiskampf ist das ein Rennen, das nur Gewinner kennt:

  • Die Anbieter, die mit kreativen Ideen wertvolle Lösungen entwickeln, die ihnen hohe Margen sichern.
  • Die Kunden, die auf besondere Qualität abseits des Standardangebots wert legen.
  • Die Mitarbeiter, Partner und auch die Gesellschaft, die von der Stärke dieser Unternehmen profitieren.
  • Und auch die Umwelt, die im Preiskampf leider zu allererst in Mitleidenschaft gerät, da Umweltschäden selten von den Verursachern bezahlt werden.

Florieren im digitalen Wandel

In der Debatte um die Auswirkungen der Digitalisierung wird oft außer acht gelassen, dass wir immer noch in einer Welt voller Menschen leben, die gemeinsam mit Menschen leben, arbeiten und ihre Zukunft gestalten wollen. 

Es menschelt an allen Ecken und Enden.

Ich glaube, eine faktenbasierte Diskussion bringt uns am Ende nicht weiter, um die Auswirkungen der Digitalisierung zu verstehen. Natürlich wird es Jobs geben, die von Computern übernommen werden. Mit Sicherheit werden intelligente Maschinen weit mehr Wertschöpfung schaffen können, als Menschen allein dazu in der Lage sind. Wahrscheinlich werden Menschen dafür auch wesentlich weniger arbeiten müssen.

Je digitaler die Welt wird, umso mehr werden wir die Arbeit von Menschen für Menschen schätzen. 

Florieren werden daher auch in Zukunft jene Selbständigen und Unternehmen, die auch jenseits von Zahlen, Daten und Fakten wertvolle Leistungen für andere erbringen:

  1. Die Macht der Konzerne basiert auf massentauglichen Produkten und weitgehend standardisierten Angeboten und Dienstleistungen. Damit ergeben sich unzählige Nischen, in denen Selbständige und kleine Unternehmen florieren können. Vielleicht kannst du ein Amazon, Google oder Nestlé nicht auf dem Massenmarkt schlagen. Doch mit der passenden Spezialisierung kannst du einen Nischenmarkt erobern, in dem dich deine Kunden lieben werden.
  2. Wo immer mehr standardisiert und digital abläuft, werden individuelle und persönliche Erlebnisse immer wichtiger werden. Der Kunde kauft kein Produkt – der Kunde kauft ein Gefühl. Und wenn es eines gibt, worin Maschinen auch in 100 Jahren dem Menschen nicht das Wasser reichen werden, dann sind es Gefühle. Nutze deine Spezialisierung auf eine Nische, um großartige und einzigartige Kundenerlebnisse zu schaffen. Wenn dir das gelingt, musst du dir um deine Zukunft keine Sorgen machen.
  3. Und dem Wettbewerb um schneller, höher, weiter und billiger kannst du einen größeres Ziel entgegen stellen. Menschen identifizieren sich nicht mit Zahlen, Daten und Fakten. Sie begeistern sich für Geschichten und wünschen sich einen höheren Sinn im Leben. Schenke deinen Kunden ein „Warum“ und sie werden dich auf deinem Weg unterstützen. Das funktioniert nicht nur für Apple – sondern gerade für dich als Außenseiter, Einzelkämpfer oder Herausforderer.

Deine Chancen im digitalen Wandel

Ich glaube, niemand muss Angst vor dem digitalen Wandel haben. Natürlich kann es dabei nicht nur Gewinner geben. Dennoch leben wir in einer fantastischen Zeiten, in denen Menschen mit Unternehmerblut mehr Möglichkeiten und Chancen haben als je zuvor in der noch jungen Geschichte der Menschheit.

Wenn auch du deine Marke weiterentwickeln möchtest, um etwas Besonderes und Wertvolles zu schaffen, lade dir meinen Bierdeckel Businessplan herunter. Er hilft dir, deine Positionierung auf den Punkt zu bringen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. 

Und natürlich stehe ich dir auch gern persönlich als Markenentwickler und Designer zur Verfügung. Denn auch ich habe erkannt, dass ich sehr viel wertvollere Dinge in die Welt bringen kann, als nur ein schönes Logo zu entwickeln.

Was möchtest DU in die Welt bringen?

Lass uns die Welt verändern!

Unterschrift Matthias Barth

Matthias Barth
Markenentwickler & Designer

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