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8 erprobte Anfängerfehler im Social-Media-Marketing, die garantiert NICHT zum Erfolg führen

7 Kommentare

Social-Media-Marketing gilt als einfach und billig. Es verspricht unendliche Reichweite bei allen nur erdenklichen Zielgruppen. Kein Wunder, dass jeder ein Stück vom Kuchen haben will. Inzwischen ist zwar bei vielen Ernüchterung eingetreten. Dennoch machen Anfänger immer wieder die selben Fehler. Um diese Fehler geht es heute – und wie deine Social-Media-Strategie stattdessen aussehen sollte.

Eines vorweg: Ich bin selbst kein Experte auf dem Gebiet, sondern nur ambitionierter Amateur. Ich habe verschiedene Kanäle und Strategien ausprobiert, aus den Erfahrungen gelernt und meinen Auftritt in den sozialen Netzwerken angepasst. Wenn du meine Facebook-Seite besuchst, findest du nur 268 Fans – du bist herzlich eingeladen, auch einer zu werden. Soviel zum Thema, dass es einfach ist. Fairerweise muss ich noch hinzufügen, dass Facebook nicht mein Fokus war, aber dazu später mehr

Mit diesem Artikel will ich dir einen Überblick geben, wie Social Media in der Praxis als Marketingkanal funktioniert. Um tiefer einzusteigen, findest du zu den einzelnen Anfängerfehlern passende Links zu Artikeln von Experten, die ich besonders hilfreich finde.

So scheitert dein Social-Media-Marketing garantiert

Fehler 1: Gestalte deinen Social-Media-Auftritt auf die Schnelle

Social Media ist schnell, einfach und billig. Es braucht nur wenige Minuten, um eine Unternehmensseite auf Facebook oder Twitter einzurichten. Mit ein paar Klicks sind alle Freunde und Bekannten informiert und es kann losgehen!

So einfach könnte es sein. Nur wird sich so niemand für deine Seite interessieren. Es lohnt sich, in dein Profil möglichst viel Raffinesse zu stecken, um einen professionellen und ansprechenden Auftritt hinzulegen. Du solltest dir im Vorfeld überlegen, welchen Mehrwert du auf dem Netzwerk anbieten kannst und an welche Zielgruppe du dich richtest.

Außer bei Xing und Linkedin vermischen sich in den sozialen Netzwerken meist private und berufliche Interessen. Du bist hier nicht mehr in der Firma, sondern eher beim gemeinsamen Feierabendbier auf dem Weg nach Hause. Das muss sich auch in deinen Inhalten und im Umgangston widerspiegeln. Die Leute wollen sich unterhalten oder interessante Informationen austauschen. Was kannst du zum Gespräch beitragen, damit man dir zuhört?

Ohne ein inhaltliches Konzept brauchst du nicht anzufangen, denn in den sozialen Netzwerken kämpfst du gegen eine Flut aus konkurrierenden Nachrichten an. Ebenso wichtig ist ein eigener Unternehmensstil, mit dem du deinen Nachrichten eine individuelle Note verleihst, die deine Fans mit der Zeit auf den ersten Blick erkennen werden.

Nützliche Links:

Spannende Social-Media-Inhalte für langweilige Unternehmen (Artikel auf SelbstständigImNetz.de)
Facebook-Firmenprofil einrichten (Anleitung auf gruenderkueche.de)
Twitter-Profil einrichten (Anleitung auf LikesMedia.de)
Bilddatenbanken mit den schönsten kostenlosen Fotos (ebenfalls auf LikesMedia.de)
Wie du lizenzfreie Bilder richtig nutzt und findest (Anleitung auf LetsSeeWhatWorks.de)
Kostenlose Bildbearbeitungssoftware: Pixlr

Fehler 2. Nutze so viele Social-Media-Netzwerke wie möglich

Weil sich Social-Media-Profile so schnell und kostenlos einrichten lassen, setzen viele Unternehmen gern auf so viele Profile wie möglich. Oft steckt dahinter auch die pure Resignation, weil es so viele Plattformen gibt und man überall dabei sein will, um zeitgemäß zu wirken. Und wenn an möglichst vielen Orten im Netz ein Profil der eigenen Firma zu finden ist, kann das ja nicht schaden, oder?

Kann es doch! Ein verwaistes Social-Media-Profil macht einfach keinen guten Eindruck. Wer auf ein solches Profil stößt, wird ganz bestimmt nicht auf die Firmen-Website klicken, um herauszufinden, wie toll das Unternehmen wirklich ist. Außerdem posten Witzbolde in solchen Profilen auch gerne mal unflätige Kommentare oder Spam, um zu sehen, ob das wirklich niemand merkt.

Ein soziales Netzwerk zu pflegen, ist ein Haufen Arbeit. Je mehr Kanäle du dir vornimmst, desto schlechter wird dein Gesamtauftritt. Es ist viel effektiver, wenn du dich auf ein oder zwei für dich wichtige Netzwerke konzentrierst und diese mit Leben füllst, als wenn du auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen willst.

Ich nutze zurzeit nur Facebook und Xing aktiv. Ich habe zwar auch ein Profil auf Google+, doch das dient mehr der Suchmaschinenoptimierung als dem Netzwerken.

Links zur Auswahl der richtigen Social Networks für dich:

Welche Social-Media-Kanäle funktionieren für welches Unternehmen? (Artikel auf SelbständigImNetz.de)
Soziale Netzwerke: Welche lohnen sich wirklich? (Artikel von Kerstin-Hoffmann.de)

Fehler 3: Mach Social-Media-Marketing zu deinem wichtigsten Kanal

Soziale Netzwerke sind ein mächtiger Marketing-Kanal und noch dazu kostenlos nutzbar. Warum solltest du darüber hinaus noch andere Kanäle nutzen?

Wie mein Kollege Vladimir in seinem Gastartikel letzte Woche schon festgestellt hat: Wenn du nur auf Social-Media-Marketing setzt, bist du von den Netzwerken abhängig wie ein Junkie.

Das Netzwerk, zum Beispiel Facebook, kann dein Profil löschen, deine Reichweite reduzieren oder seine Bedingungen ändern, wie es will. Zudem filtert Facebook deine Beiträge nach Relevanz, so dass nur schätzungsweise 5-10 % deiner Fans deinen Beitrag überhaupt zu sehen bekommen. Andere Netzwerke machen es genauso. Was relevant ist und was nicht, entscheidet Facebook, nicht deine Zielgruppe.

Anders sieht es auf deinen eigenen Kanälen aus. Mein Newsletter hat derzeit 648 Abonnenten. Etwa 50 % davon lesen den Newsletter, 20-25 % klicken auf den Link und lesen den Artikel. Deshalb liegt mein Fokus darauf, mehr Abonnenten zu gewinnen. Wenn meine 268 Facebook-Fans in Zukunft mehr werden, ist das schön, aber bei weitem nicht so wichtig.

Mehr zu Social-Media-Kanälen:

Welche Social-Media-Kanäle sind die besten für den Start? (Artikel auf LikesMedia.de)
Diese 7 Ausreden kosten Sie bares Geld (ein Beitrag von mir)

Fehler 4: Verzichte auf einen Social-Media-Plan

Ist das richtige Netzwerk erst mal gefunden, geht es an die Inhalte. Das kann doch nicht so schwer sein, privat macht man es ja auch! Also erstmal ein paar Mitarbeiter-Bilder hochgeladen, ein paar Links auf die Website gesetzt und eine vollmundige „Hurra, wir sind auf Facebook“-Meldung abgesetzt. Und dann?

In den kommenden Tagen und Wochen kommt immer noch etwas hinzu, aber schon bald herrscht gähnende Leere. Damit dir das nicht passiert, kommst du um einen Social-Media-Plan nicht herum. Wenn du einen Corporate-Blog führst, wird sich dein Social-Media-Plan eng an deinem Blog ausrichten. Der Blog ist letztendlich auch ein Social-Media-Kanal – nur eben dein eigener.

Der Plan muss auch nicht unendlich detailliert beschreiben, was du genau wann im nächsten Jahr veröffentlichen wirst. Aber er sollte einen roten Faden abbilden, was du in den nächsten Wochen an Botschaften teilen möchtest. Es hilft dabei, einen gewissen Rhythmus in deine Veröffentlichungen zu bringen. Mein Plan für Facebook sieht zum Beispiel so aus:

Montag: Interessante Links zu anderen Seiten und Artikeln
Dienstag: Ein alter Artikel von mir
Mittwoch: Ein persönliches Statement oder Erlebnis
Donnerstag: Der neueste Blog-Artikel
Freitag: Ein Zitat oder eine wichtige Botschaft aus dem aktuellen Artikel
Wochenende: Interessante Links oder persönliche Statements nach Belieben

Das gibt mir eine grobe Orientierung, was wann erscheinen soll. Und ich kann einmal die Woche alle Veröffentlichungen für die nächsten Tage schon einmal vorab einstellen und mit der Planen-Funktion von Facebook den Zeitpunkt der Veröffentlichung bestimmen.

Links zur Erstellung eines Social-Media-Plans:

Mustervorlagen für einen ausführlichen Social-Media-Plan (zum Download von Onlinemarketing-Praxis.de)
In 6 Schritten zum Social-Media-Plan (Artikel auf Hootsuite.de)
30 Content-Ideen für einen Monat Social Media (Artikel auf Onlinemarketing.de)

Fehler 5: Teile nur Inhalte über dich selbst

Leider ist Social Media sehr oft das Gegenteil von sozial: nämlich reine Selbstverliebtheit und Zur-Schau-Stellung. Das mag für Teenager funktionieren, die ihre Selfies vom Urlaub oder vor dem Badezimmerspiegel posten, um möglichst viele Herzchen und Küsschen von ihren Freundinnen zu erhaschen. Als Unternehmen ist diese Strategie jedoch eher wenig erfolgversprechend.

Letztlich steht dein Kunde im Mittelpunkt, nicht dein Unternehmen. Der möchte sich auf deinem Kanal über bestimmte Themen informieren oder unterhalten werden – deine Selbstbeweihräucherung wird ihm dazu wahrscheinlich nicht ausreichen.

Außerdem möchtest du ja, dass auch andere Menschen deine Beiträge teilen. Doch warum sollten sie das tun, wenn du ein reiner Narzisst bist und nichts von anderen Menschen teilst? Es gehört also zwingend dazu, auch gute Inhalte anderer Personen oder Unternehmen zu teilen, zu kommentieren und sich an der Diskussion zu beteiligen. Indem du zuerst gibst, bevor du nimmst, eroberst du die Sympathien anderer Einflussnehmer in deiner Branche und kannst zu Recht darauf hoffen, dass diese auch deine Beiträge teilen.

Mehr zum Thema fremde Artikel teilen:

5 fundamentale Fehler, die Bloggern den Erfolg kosten(Artikel auf affenblog.de)
5-3-2 Regel – Das perfekte Social-Media-Content-Verhältnis (Artikel auf SelbstständigImNetz.de)

Fehler 6: Poste deine Werbung in allen großen Gruppen, die du finden kannst

Die meisten sozialen Netzwerke bieten einen Reichweiten-Booster, dem man kaum widerstehen kann: Gruppen. Vom Anglerlatein bis zur Zuchtpferde-Haltung gibt es keine Nische, die so klein ist, dass sich nicht auch ein Dutzend passende Gruppen mit oft vielen Tausend Mitgliedern dazu finden lassen. Der perfekte Kanal also, um dein Angebot an deine Zielgruppe zu bringen!

Und der perfekte Kanal, um sich ganz schnell als Spammer einen Namen zu machen! So verlockend der Weg über Gruppen sein mag, auch hier geht es um Dialog. Nicht um Werbung mit dem Megafon. Es bedarf Zeit, dich hier einzuarbeiten und an der Diskussion teilzunehmen, bevor du ein Angebot in den Raum werfen kannst, ohne dass man es dir übel nimmt.

Stell dich vor, bring dich in die Gruppe ein und überzeuge durch gute und hilfreiche Beiträge. Dann finden die Nutzer auch zu dir und deinen Angeboten – und kommen mit einem guten Eindruck zu dir. Und nicht, um sich zu beschweren.

Mehr zu Facebook-Gruppen:

Warum du Facebook-Gruppen als Selbständiger nutzen solltest (Artikel auf Sidepreneur.de)

Fehler 7: Kaufe dir Fans

Die wichtigste Kennzahl für den Social-Media-Auftritt ist die Zahl der Fans! Warum sollte ich mich mit 268 Fans zufriedengeben, wenn ich für wenige Euro Einsatz auch 1.000, 5.000 oder 20.000 haben kann? Jeder, der mein Profil besucht, soll von der Zahl meiner Fans beeindruckt sein!

Es gibt eine ganze Reihe von zwielichtigen Seiten, die für wenig Geld viele Fans aus der eigenen Zielgruppe versprechen. Solange du aber nicht gezielt Fake-Profile von Berufsklickern aus Bangladesch, Russland und Ägypten gewinnen willst, solltest du von solchen Angeboten die Finger lassen.

Was zählt, ist nicht die Anzahl deiner Fans, sondern deren Engagement. Ist das Engagement deiner Fans hoch, gelten auch deine Inhalte als relevant und werden öfter ausgeliefert. Ist das Engagement mies, weil von deinen 1.000 Fans 900 nur Fake sind, sinkt deine Reichweite bei den echten Fans sogar!

Mehr zum Engagement deiner Fans:

Warum Fans kaufen totaler Quatsch ist (Artikel auf allfacebook.de)
Facebook-Engagement ist das neue SEO (Artikel auf LetsSeeWhatWorks.de)

Fehler 8: Schalte viele Gewinnspiele und Anzeigen, um Fans zu erhalten

Okay, keine Fans kaufen. Zum Glück gibt es noch andere Fan-Maschinen, die mir echte Fans bringen! Also einfach ein paar Gewinnspiele veröffentlichen und die Fan-Page per Anzeige bewerben und schon sind sie da, die 1.000 echten, engagierten Fans!

Leider ist auch das nicht so leicht. Das eine oder andere Gewinnspiel ist okay, wenn es eng mit deinem eigenen Angebot verknüpft ist und dieselbe Zielgruppe anspricht. Leider gewinnt man auf diesem Weg sehr oft auch Gewinnspiel-Touristen, die entweder schnell wieder weg sind oder noch schlimmer: Fan bleiben und sich nie wieder engagieren.

Auch die Anzeigen in der Seitenleiste gewinnen selten engagierte Fans. Ich habe selbst erlebt, dass auch da viele Fake-Profile dabei sind von Leuten, die 7.000 Seiten ein „Gefällt mir“ gegeben haben. Warum? Ich vermute, dass die Berufsklicker aus Bangladesch auch viel auf Anzeigen klicken, um in der Statistik von Facebook nicht so schnell aufzufallen.

Gut funktionieren hingegen Anzeigen für Beiträge. Diese generieren zwar nur wenig Facebook-Fans, dafür umso besser E-Mail-Abonnenten, wenn sie auf einen guten Artikel oder auf eine gute Landing-Page führen. Was letztendlich auch wichtiger ist.

Mehr zum Thema Gewinnspiele:

Gewinnspiele und Social Media: sinnvoll oder nutzlos? (Artikel von Björn Tantau)
10 Schritte zum erfolgreichen Facebook-Gewinnspiel (Artikel auf fanpagekarma.com)

Was sind deine Erfahrungen mit Social-Media-Marketing?

Soziale Netzwerke sind eine wunderbare Sache, um Kontakte zu knüpfen und in Verbindung zu bleiben. Wenn man denn will. Wer darin einen einfachen Weg sucht, um mit wenig Aufwand eine große Reichweite zu erzielen, wird schnell enttäuscht sein.

Erfolg ohne harte Arbeit gibt es nicht! Auch wenn uns die Werbung oft etwas anderes vorgaukelt!

Das sollte dich nicht davon abschrecken, diesen Social-Media-Marketing zu nutzen. Da man hier für relativ geringes Budget viel erreichen kann, ist er gerade für Gründer einer der attraktivsten Marketing-Kanäle überhaupt. Auch wenn vieles in den sozialen Netzwerken unsozial wirkt. Am Ende geht es um Kontakt zwischen realen Menschen, nicht um Likes oder Fans. Die kommen von allein, wenn du mit der richtigen Einstellung an die Sache rangehst und das „Soziale“ im Social Network ernst nimmst.

Was sind deine Erfahrungen? Welche Fragen brennen dir noch auf der Zunge?
Ich freue mich auf deine Kommentare! (Ganz „oberflächliche“ Shares und Likes sind übrigens auch willkommen! 😉 )

Lass uns die Welt verändern!

Unterschrift Matthias Barth

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7 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Matthias,
    ein toller Artikel und ganz herzlichen Dank für die Verlinkung meines Beitrags zu Facebook-Gruppen!

    Hier besonders interessant finde ich deinen Punkt, sich nicht (nur) auf Social Media zu verlassen.
    Quasi: „Never build your house on lended land!“
    Hierbei schön zu sehen sind die Zahlen zu deinem Newsletter. Öffnungs- und Klickraten sind bei mir sehr ähnlich. Nur bei der Abonnentenzahl liege ich noch was hinten dran 😉

    Weiter so, macht Spaß zu lesen.
    Viele Grüße,
    Michael

    Antworten
    • Hallo Michael,
      gern geschehen! Ich fand deinen Artikel zu Facebook-Gruppen einfach hilfreich. Weiter so, dann kommen auch die Abonnenten!
      LG,
      Matthias

      Antworten
  • Ich finde social-media, insbesondere über Facebook, auch verlockend. Ich frage mich aber schon, ob Fans oder Leute im E-Mail Verteiler die über ein freebie oder ähnliches „geködert“ wurden wirklich zu echten Kunden werden können, insbesondere wenn ein Produkt im hochpreisigen Segment angesiedelt ist, also mehrere tausend Euro kostet. Oder ob hier nicht die „Kurse oder Beratungen“ die sogenannte social-media Berater anbieten unter dem Hinweis „sie wüssten wie´s geht“ nur deren Taschen voll machen. Vielleicht hat hier jemand wirklich „belastbare Zahlen oder Artikel“. Sonst könnten ja alles „nur Behauptungen“ sein… 😉

    Antworten
    • Hallo Peter,
      das ist eine sehr gute Frage! Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, es funktioniert durchaus. Schließlich gewinne ich einen Großteil meiner Kunden über Online-Marketing und verkaufe Dienstleistungen, die je nach Projekt zwischen 800 und 5.000 Euro liegen. As gibt jedoch ein aber:

      Ich kann dir nicht sagen, wie viele Kunden tatsächlich über Facebook kommen. In der Regel vergehen Wochen oder Monate ehe aus einem neuen Leser ein Kunde wird. Da funktioniert kein Tracking mehr, woher der Kunde eigentlich kam und oft sind sie sich nicht mehr sicher, wie sie auf meine Seite aufmerksam geworden sind. An der langen Zeitspanne siehst du, dass da etwas ganz entscheidendes passiert ist, bevor sich der Kunde bei mir meldet: Es hat Vertrauen aufgebaut, dass ich sein Problem lösen kann. Weil ich jede Woche darüber schreibe, was er tun kann, um sein Produkt zu vermarkten, kennt er meine Kompetenzen durch den Blog. Eine reine Vermarktung über Facebook und ein Freebie würde wahrscheinlich nicht funktionieren.

      Wichtig ist, deine Kunden schrittweise an dein Produkt heranzuführen und viel wertvolle Informationen zu vermitteln, bevor du ein Angebot machst. Ein spannendes System dafür hat der Amerikaner Jeff Walker (http://jeffwalker.com) entwickelt. Woher die Kontakte stammen, ist eigentlich egal, solange sie aus der richtigen Zielgruppe stammen. Hier bieten Facebook-Anzeigen hervorragende Zielgruppen-Einstellungen – das sollte also passen.

      Belegbare Zahlen habe ich leider auch (noch) nicht gefunden. Das wäre spannend zu sehen. Ich nehme aber an, es gibt hier die volle Bandbreite von „funktioniert gar nicht“ bis hin zu „funktioniert sensationell“. Ich würde mich freuen, wenn jemand hier Erfahrungen oder Tipps hat, die er teilen möchte. Hier habe ich immerhin einen spannenden Bericht über einen 300$ Online-Kurs und die Probleme beim Verkauf gefunden:
      https://blog.kissmetrics.com/high-priced-digital-product/

      Wenn noch mehr finde, oder mehr eigene Erfahrungen teilen kann, werde ich gerne drüber schreiben.
      Liebe Grüße,
      Matthias

      Antworten
      • Danke Matthias! Ich halte Ausschau nach weiteren „Referenzen“.
        Ich würde mich freuen, wenn jemand im „People-to-People“ Business Erfahrungswerte hätte.. 😉

        Auf bald!

        peter

        Antworten
        • Was meinst du mit weiteren „Referenzen“?

          Antworten
          • Hi Matthias,
            ich meinte, ich halte Ausschau nach Menschen, die im „People-to-People“ – Business im hochpreisigen Segment Kunden durch E-Mail Listenmarketing gewonnen haben. Nach meiner Einschätzung eignet es sich gut im „digitalen Business“. Wo aber Menschen mit Menschen an Ergebnissen arbeiten, fehlt mir noch so die richtige „Referenz“. Damit meine ich Menschen, die damit positive Erfahrungen gemacht haben (Kunden gewonnen haben).

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