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3 Tipps gegen Schreibblockade und die Frage: „Was soll ich bloß posten?“

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Dein Gewissen plagt dich: Morgen wäre wieder ein Newsletter geplant, doch du hast noch kein Thema. Stattdessen Leere im Kopf: Schreibblockade! 

Das Problem betrifft nicht nur Newsletter-Betreiber. Wer heute im Internet sichtbar sein will, muss schreiben können. Sonst bleibt dein Blog eine Geisterstadt, dein Insta gibt ein trübes Bild ab und Facebook mahnt: „1.500 Fans deiner Seite haben schon lange nichts mehr von dir gehört.“ 

Doch jetzt will dir erst recht nichts einfallen! 

  • Thema A ist zu platt und banal.
  • Über Thema B wurde schon 100 mal geschrieben.
  • Und Thema C geht nicht – da würdest du viel zu viel preisgeben. 

Und so verkrampfst du immer mehr in deiner Schreibblockade.

Was tun gegen die Schreibblockade?

Schreibblockade hat eine Hauptursache: Unsicherheit, bzw. Angst. Der innere Kritiker ist immer der lauteste. Und tritt er erstmal in Aktion, hat er viele Gründe, kritisch zu sein: 

  • Was sollen denn meine Leser denken … 
  • Das wäre zu stark vereinfacht …
  • Mein Anspruch ist höher als das …
  • Damit langweile ich meine Fans doch nur … 
  • Das Thema ist schon ausgelutscht … 
  • Wenn ich das verrate, brauchen meine Kunden doch nicht mehr buchen …

Dein innerer Kritiker kann dir wirklich alles mies machen. Freude will da keine aufkommen. Doch die brauchst du, um kreativ zu sein. Deine Schreibblockade wirst du nur los, wenn du diesen inneren Kritiker wieder mundtot machen kannst. Mein lieber Kollege Walter Epp hat dazu eine beeindruckende Sammlung von Tipps gegen die Schreibblockade zusammengestellt. 

Ich will mich hier auf drei Gedanken beschränken. Wenn die dich noch nicht weiter bringen, schau mal in seinem Blog vorbei.

Tipp 1 gegen Schreibblockade:
Kein Thema ist zu banal

Was dir banal vorkommt kann für deine Leser eine wichtige Erkenntnis sein. Du bist Experte auf deinem Gebiet, da ist es normal, dass du über einen herausragenden Wissensstand verfügst. Deine Kunden sind jedoch auf einem völlig anderen Level.

Und sie wollen auch keine Experten werden! Dafür bist du ja da.

Deine Aufgabe ist es, deinen Kunden so einfach wie möglich bei ihren Herausforderungen zu helfen. Punkt. 

Manchmal musst du dich dazu ein Niveau herabbegeben, das für dich Kindergarten ist. Dann ist es halt so. Lass den wissenschaftlichem Anspruch sausen und packe lieber ein bisschen Spaß und Freude in deinen Text. In diesem Moment hast du gewonnen, denn deine Schreibblockade ist Geschichte. 

Und dein Kunde denkt schlimmstenfalls:
„Das weiß ich schon. Ist trotzdem schön geschrieben.“

Tipp 2 gegen Schreibblockade:
Über jedes Thema wurde bereits geschrieben

Deine Kunden leben nicht hinterm Mond und holen sich Inspiration aus den verschiedensten Quellen. Du kannst dir daher sicher sein, dass sie die meisten deiner Ideen schon einmal an anderer Stelle gehört haben. 

Jeder Gedanke, der dir in den Sinn kommt, wurde zuvor auch schon von anderen Menschen erdacht. 

Die Frage ist: Hat dieser Gedanke Früchte getragen? Ist daraus etwas entstanden, das anderen Menschen Mehrwert bringt? 

Manchmal kann es die Kombination zweier Ideen sein, die einen neuen Impuls auslösen. Oftmals kommt es auf die Person an und die Art, in der die Idee präsentiert wird. Und praktisch immer entscheiden das Timing und der Kontext, ob ein Gedanke auf fruchtbaren Boden fällt oder wirkungslos verhallt. 

Gerade letzte Woche hat mir (mal wieder) jemand gesagt, dass ich ein Abo-Modell einführen sollte. Ein uraltes Geschäftsmodell, überhaupt nichts neues. Nur diesmal war es der richtige Impuls im passenden Moment. Und seitdem arbeitet es … 

Du wiederholst etwas in deinem Text? Oder klaust sogar eine Idee von jemand anderem? Na und? Mach es einfach! Eine gute Idee wird niemals alt. Und eine „geklaute“ Idee eignet sich in Zeiten von Social Media hervorragend zum Kontaktaufbau, wenn du den Urheber verlinkst.

Auch mit alten Kamellen ist deine Schreibblockade gelutscht. 

Das bringt mich zum letzten Punkt:

Tipp 3 gegen Schreibblockade:
Du kannst gar nicht zu viel preisgeben

Wie viel deines Wissens solltest du teilen? 70 %? 80 %? Vielleicht sogar 97,3 %?

Eine Schreibblockade kommt häufig aus falscher Zurückhaltung. Ich habe schon oft den Einwand gehört: „Wenn ich all mein Wissen teile, mache ich mich als Berater oder Coach doch überflüssig.“ 

Nein, machst du nicht. Und um dir das zu beweisen, möchte ich dich mit auf eine Reise nehmen. 10.482 KM an das andere Ende der Welt in die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu in Peru. Hoch oben auf einem steilen Bergrücken thronend ist Machu Picchu einer der magischsten Orte auf dieser Erde. Noch eindrucksvoller ist das Erlebnis jedoch, wenn du zu Fuß dorthin wanderst.

Machu Picchu in Peru
Die legendäre Inka-Stadt Machu Picchu

Was dein Kunde alleine schafft

In einem Vier-Tages-Marsch führt dich eine alte Inka-Straße durch die Wildnis der Anden bis in das sagenumwobene Machu Picchu. Überraschenderweise ist der „alte Gipfel“ der am niedrigsten gelegene Punkt deiner Wanderung. 

Der höchste Punkt ist ein 4.200 Meter hoher Pass, zu dem du am zweiten Tag deiner Tour aufsteigen musst. 

Du startest früh morgens auf rund 3.000 Meter Höhe. Die ersten Stunden und ca. 800 Höhenmeter meisterst du problemlos. Dann öffnet sich dir der Blick in ein schmales Tal. An dessen Ende siehst du dein Ziel vor Augen. Du bist motiviert und froh, es bald geschafft zu haben. Doch du spürst auch, wie jeder Schritt in der dünnen Luft ein bisschen schwerer wird. Nach einem kräftezehrenden Aufstieg erreichst du das anvisierte Ziel. Und merkst:

Du bist einer optischen Täuschung aufgesessen!

Es handelt sich lediglich um eine Bergflanke, die du passieren musst. Der eigentliche Pass liegt noch einmal 200 Meter höher.

Wofür dich dein Kunde wirklich braucht

Ab hier wird der Weg zur Qual. Nach nur wenigen Schritten ringst du um Atem. In dieser Höhe nimmt deine Lunge 40 % weniger Sauerstoff auf als auf Meereshöhe. Dein Herz rast, um deinen Körper noch ausreichend mit dem kostbaren Lebenselixier versorgen zu können. 

Jetzt bist du froh, einen erfahrenen Tourguide an deiner Seite zu haben, der dir da durchhilft. Der dich antreibt, auf dich achtet und mit getrockneten Koka-Blättern versorgt, die dir Kraft geben. So gelingt es dir, über deine Grenzen hinauszugehen und dein Ziel zu erreichen. 

Und wenn du dann dort oben ankommst, geschieht etwas unglaubliches: Dein Körper öffnet alle Schleusen und durchflutet dich mit den Glückshormonen Endorphin und Dopamin. Warst du eben noch am Ende deiner Kräfte fühlst du dich auf einmal, als könntest du Bäume ausreißen.

Das Gleiche gilt auch für dein Business: 

Die ersten 90 % des Weges schafft dein Kunde allein mit Wissen, das er sich überall aneignen kann. Doch die letzten 10 % sind entscheidend. Hier kommst du mit theoretischem Wissen nicht weiter. Dein Kunde braucht deine angewandte und gelebte Erfahrung, um diese Hürde zu meistern. 

Du kannst deshalb gar nicht zu viel Wissen teilen. Es zählt einzig und allein die Frage:

Wem vertraut dein Kunde, wenn es darauf ankommt?

Vertraut er dir, weil du dein Wissen offenherzig geteilt hast? Hat er 90 % des Weges dank deiner Hilfe erreicht? Oder ist dir jemand anderes zuvor gekommen, der keine Schreibblockade hatte? 

Teile immer dein BESTES Wissen und deine WERTVOLLSTEN Tipps!

Nur dann bist du die erste Wahl, wenn dein Kunde dich wirklich braucht. Es gibt keinen Vize-Auftrag. Entweder bist du die Nummer 1 für deinen Kunden – oder jemand anderes macht das Geschäft. 

Deshalb meine Frage an dich: 
Welche Goldidee teilst du heute noch mit deinen zukünftigen Kunden?

Lass uns die Welt verändern!

Unterschrift Matthias Barth

Dein Matthias Barth
Markenentwickler & Designer

P.S. Wenn dieser Artikel für dich wertvoll war, teile ihn bitte mit anderen. Sie werden es dir danken. Meinen Dank hast du in jedem Fall! 

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